YASSIR MSITTEF · MSITTEF.COM
Schneiddatei · Kontur 100 % Magenta · nicht drucken
L’ÉCAILLE ist eine fiktive Fischhandlung, die ich erfunden habe, um ein vollständiges Beschriftungssystem zu erproben: ein einziges Motiv, drei Farben, sechs Werbeträger. Jedes Stück ist in vektoriellen Vollflächen gezeichnet, gedacht für Folienschnitt und Grossformatdruck — nicht für den Bildschirm.
Der rote Faden ist die Schuppe: eine einzige Form, die zur Kante der Folierung wird, zum Schaufensterfries, zum konturgeschnittenen Aufkleber und zur Brustbeschriftung. Ein einziges Schnittwerkzeug, überall durchdekliniert.
System · 1 Motiv · 3 Farben · 6 Werbeträger
Alles geht von einer Form aus: der Kuppel der Schuppe. Wiederholt ergibt sie einen Fries, allein ein Piktogramm, gestapelt schneidet sie die Kante einer Folierung. Sie lässt sich mit dem Zirkel zeichnen — also ebenso am Planschneider wie am Schneideplotter schneiden.
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Folienentsprechung: die Werte oben sind Bildschirmreferenzen. Sie lassen sich weder in Folie noch in CMYK unverändert übertragen — der endgültige Farbton wird am physischen Farbfächer bestimmt, im Licht des Montageorts, vor der Rollenbestellung.
Kastenwagen L2H1 · Seitenfolierung · Gussfolie, glänzendes Laminat
Ein Kastenwagen bietet fast 3 m geschlossene Seitenwand ohne eine einzige Scheibe: die grösste Werbefläche des Fuhrparks, und die einzige, die den Kunden aufsucht statt auf ihn zu warten. Die Folierung endet an der B-Säule — das Fahrerhaus bleibt im Werksweiss, was die Rechnung halbiert. Der Übergang ist keine Gerade: es ist eine Schuppenreihe.
Montagesimulation — Fahrerseite
Fahrzeug-Mockup: Adobe Stock 601419704
Träger unbeschriftet — vor der Montage
Werksweiss · gleicher Ausschnitt, gleicher Massstab
Materialkosten — Listenpreise
503 CHF exkl.
Das sind keine Einkaufspreise. Es sind öffentliche Listenpreise, für jeden zugänglich, zu 0,928 CHF je 1 EUR umgerechnet und auf netto zurückgeführt. Zu den Händlerpreisen habe ich keinen Zugang: in der Schweiz liegen sie hinter einem Geschäftskonto. Ein ausgehandelter Rabatt senkt sie üblicherweise um 20 bis 40 %. Die Arbeitszeit steht nicht hier — sie zählt in Stunden und wird zum Selbstkostensatz der Werkstatt bewertet.
Die Entscheidung, auf die es ankommt: die Kante der Folierung folgt einer Schuppenreihe statt einem geraden Schnitt. Eine Diagonale verlangte einen millimetergenauen Stoss über drei Bahnen; die Kuppel dagegen richtet man nach Augenmass aus. Das Motiv ist nicht nur Zierde — es macht die Montage fehlertolerant.
Die Datei, nicht das Bild
ecaille-fourgon-flanc.pdf PDF · 151 kB · 2 Seiten · 1:1 · neuer TabZwei Seiten, weil zwei Gewerke. Die Seitenbahn geht auf den Grossformatplotter; die Beschriftung am Fahrerhaus dagegen ist Marine-Folie auf Weiss — durchgefärbt, ohne jede Farbe. Andere Rolle, andere Montage: ein Plotter mischt nicht zwei Materialien in einem Schnitt.
Schaufenster 5,4 m · getönte Sonnenschutzfolie + einfarbige Folienbeschriftung
Eine einzige Farbe, Kreideweiss. Auf Glas bedeutet jede weitere Farbe einen zweiten Plotterlauf, ein zweites Entgittern, ein zweites Blasenrisiko. Die Verglasung gliedert sich in drei Zonen: der Name links, die Öffnungszeiten rechts, unten ein Fries in Sandstrahloptik, der die Wannen verdeckt, ohne den Blick zu verstellen. Das Weiss hält nur, weil die Verglasung getönt ist: eine rückseitig aufgebrachte Sonnenschutzfolie erzeugt den dunklen Grund, ohne den eine helle Schrift verschwindet, sobald im Laden das Licht angeht.
Montagesimulation — Schaufenster zur Strasse
Vorlage: Adobe Stock 503337393
Träger unbeschriftet — vor der Montage
Verglasung unbehandelt, wie geliefert
Materialkosten — Listenpreise
589–979 CHF exkl.
Das sind keine Einkaufspreise. Es sind öffentliche Listenpreise, für jeden zugänglich, zu 0,928 CHF je 1 EUR umgerechnet und auf netto zurückgeführt. Zu den Händlerpreisen habe ich keinen Zugang: in der Schweiz liegen sie hinter einem Geschäftskonto. Ein ausgehandelter Rabatt senkt sie üblicherweise um 20 bis 40 %. Die Arbeitszeit steht nicht hier — sie zählt in Stunden und wird zum Selbstkostensatz der Werkstatt bewertet.
Warum eine Folie vor der Schrift: Weiss auf klarem Glas hält nicht. Tagsüber rettet die Spiegelung der Strasse die Lesbarkeit manchmal; abends, bei beleuchtetem Laden, mit weissen Fliesen und Kühlvitrinen hinter der Scheibe, verschwindet die Schrift. Die getönte Folie erzeugt den dunklen Grund, den die einzige Farbe braucht — und nimmt nebenbei einen Teil des Sonneneintrags von den Wannen, was ein Fischhändler auf seiner Stromrechnung bemerkt, bevor er es am Schaufenster bemerkt.
Ausführungsdetail: der Fries in Sandstrahloptik endet auf 1,10 m über Boden. Hoch genug, um Wannen und Lager zu verdecken, tief genug, dass ein Passant die Eistheke vom Trottoir aus sieht. Ein verdecktes Schaufenster verkauft nichts.
Nur Schnitt, kein Druck
ecaille-vitrine-decoupe.pdf PDF · 249 kB · 4 Seiten · 1:1 · neuer TabDer Plotter schneidet nur: keine Farbe, kein CMYK, nichts als geschlossene Konturen. Vier Seiten: montiert wird Feld für Feld und Material für Material.
Blende 3 200 × 500 mm · Dibond + PVC-Buchstaben 19 mm · LED-Hinterleuchtung
Die Blende läuft über die gesamte Ladenfront. Dann die Probe, die entscheidet: verkleinern Sie sie. Bleibt sie in Briefmarkengrösse lesbar, hält sie auch auf fünfundvierzig Meter, nachts, im Regen.
Gesamte Fassade — Blende + Schaufenster
Adobe Stock 503337393 · Ziegelfläche generativ erweitert
Ansicht — Blende über der Ladenfront
Bemasst auf 3 200 mm, Lesbarkeit auf 45 m
Simulierte Breite: 3 200 mm — Format Fassadenanlage, Lesbarkeit auf 45 m.
Materialkosten — Listenpreise
548–1 002 CHF exkl.
Das sind keine Einkaufspreise. Es sind öffentliche Listenpreise, für jeden zugänglich, zu 0,928 CHF je 1 EUR umgerechnet und auf netto zurückgeführt. Zu den Händlerpreisen habe ich keinen Zugang: in der Schweiz liegen sie hinter einem Geschäftskonto. Ein ausgehandelter Rabatt senkt sie üblicherweise um 20 bis 40 %. Die Arbeitszeit steht nicht hier — sie zählt in Stunden und wird zum Selbstkostensatz der Werkstatt bewertet.
Was die Probe zeigt: bei 4 % überlebt die zitronengelbe Schuppe, und das Wort bleibt an seiner Silhouette erkennbar — zwei hohe Oberlängen, ein kompakter Block. Genau darum hat das Logo weder feine Konturen noch Schatten noch Serifen: was unter 8 % verschwindet, hat an einer Werbeanlage nichts verloren.
Vier Gewerke, vier Seiten
ecaille-enseigne.pdf PDF · 282 kB · 4 Seiten · 1:1 · neuer TabEine Anlage aus aufgesetzten Buchstaben ist nicht eine Datei, sondern vier. Der Fräser, der Blechner, der Monteur und der Plotter bekommen nicht dasselbe — und ihre Seiten auf einem einzigen Plan zu mischen ist der sicherste Weg, eine Montageschablone fräsen zu lassen. Diese Mappe enthält im Übrigen keinen einzigen Druck: der Korpus ist lackiert, die Buchstaben gefräst und dann lackiert, die Zusätze aus durchgefärbter Folie geschnitten. Nichts geht an den RIP.
Wannenschild 100 × 70 mm · Karton 350 g kaschiert · 2 Farben + Kreidemarker
Sechs Pflichtangaben je Wanne: Handelsbezeichnung, wissenschaftlicher Name, Produktionsmethode, Fanggebiet, Fanggerät und der Hinweis «aufgetaut», wo er zutrifft. Alles auf 10 × 7 cm, gelesen durch eine beschlagene Scheibe bei 4 000 K Beleuchtung — und jeden Morgen neu geschrieben von jemandem mit nassen Händen und ohne Zeit.
Ausgefülltes Schild — Pflichtangaben
Massstab 1:1 auf 27-Zoll-Bildschirm
Was gedruckt wird, was geschrieben wird
Ein einziger Kartensatz für alle Arten
Materialkosten — Listenpreise
20–39 CHF exkl.
Das sind keine Einkaufspreise. Es sind öffentliche Listenpreise, für jeden zugänglich, zu 0,928 CHF je 1 EUR umgerechnet und auf netto zurückgeführt. Zu den Händlerpreisen habe ich keinen Zugang: in der Schweiz liegen sie hinter einem Geschäftskonto. Ein ausgehandelter Rabatt senkt sie üblicherweise um 20 bis 40 %. Die Arbeitszeit steht nicht hier — sie zählt in Stunden und wird zum Selbstkostensatz der Werkstatt bewertet.
Die Entscheidung, auf die es ankommt: keine veränderliche Angabe wird gedruckt. Die Karte trägt das Motiv und die festen Rubriken; der Fischhändler schreibt in Felder, die für seine Hand gezeichnet sind, nicht für meine. Und die Farbe trägt die Regel: was zitronengelb ist, kommt aus der Druckerei, was weiss ist, kommt aus dem Stift. Kein Raster, kein Grau — zwei volle Farben, wie das Datenblatt es ankündigt. Ein System, das voraussetzt, dass jeden Morgen eine Datei geöffnet wird, ist in der dritten Woche tot — und endet als Stück Karton mit Filzstift, was alles Übrige zunichtemacht.
Zwei Farben, kein Schnitt
ecaille-etal.pdf PDF · 387 kB · 4 Seiten · 1:1 · neuer TabDie einzige Datei der Mappe ohne jede Schneidkontur, und das mit Absicht. Die abgerundeten Ecken der Vorlage haben 0,8 mm Radius: bei diesem Radius kostet eine Stanzform den Preis eines Werkzeugs für einen Effekt, den hinter einer Kühlscheibe niemand sieht.
Latzschürze 240 g · Piqué-Poloshirt 220 g · zweifarbiger Druck
Kleidung stellt eine Frage, die weder Folie noch Schnitt stellen: welche Technik die Wäsche übersteht. Das Poloshirt wird bedruckt — der Druck gibt das vollständige Logo wieder, während die Stickerei eine reduzierte Fassung erzwungen hätte. Doch das Stück, das dem Kunden den ganzen Tag gegenübersteht, ist nicht das Poloshirt: es ist die Schürze, darüber getragen.
Schürze — die Schicht, die der Kunde sieht
Vorlage: Adobe Stock 710513714
Poloshirt — Druck auf Brust und Rücken
Printful-Visualisierung · Piqué in Marine
Materialkosten — Listenpreise
329–420 CHF exkl.
Das sind keine Einkaufspreise. Es sind öffentliche Listenpreise, für jeden zugänglich, zu 0,928 CHF je 1 EUR umgerechnet und auf netto zurückgeführt. Zu den Händlerpreisen habe ich keinen Zugang: in der Schweiz liegen sie hinter einem Geschäftskonto. Ein ausgehandelter Rabatt senkt sie üblicherweise um 20 bis 40 %. Die Arbeitszeit steht nicht hier — sie zählt in Stunden und wird zum Selbstkostensatz der Werkstatt bewertet.
Druck oder Stickerei, die Abwägung: der Druck gibt das gesamte Logo wieder — samt zitronengelber Linie und Unterzeile. Die Stickerei füllt jedes Detail unter 1,5 mm zu und hätte unterhalb von 60 mm Breite eine reduzierte Fassung erzwungen. Dafür verlangt ein Druck auf marineblauem Grund einen Weissunterdruck und altert schneller als eine Stickerei auf einem täglich gewaschenen Kleidungsstück. Das ist nicht selbstverständlich: es ist eine Abwägung, die man mit dem Kunden trifft, zwischen Treue zur Zeichnung und Lebensdauer.
Warum die Beschriftung auf der Schürze sitzt: ein Fischhändler arbeitet in Wasser, Eis und Schleim. Die Schürze verlässt ihn nicht — und sie deckt genau die Zone ab, in der die Brustbeschriftung des Poloshirts liegt. Das Poloshirt zu bedrucken, ohne die Schürze zu bedrucken, heisst eine Beschriftung zu bezahlen, die den ganzen Tag niemand sieht. Die Tasche bleibt frei: sie verschmutzt, verzieht sich, und alles darauf Gedruckte wird in zwei Wochen unleserlich.
Ein Sieb, eine Seite
ecaille-textile.pdf PDF · 503 kB · 10 Seiten · 1:1 · neuer TabNeun Siebe, jedes in 100 % Schwarz gezeichnet: das ist ein Filmpositiv, so wie es aus der Belichtung kommt. Nur in dieser Form ist der Weissunterdruck sichtbar — weiss auf weiss gezeichnet wäre er unsichtbar, und genau so vergisst man ihn.
Bogen A3 · 4 Motive · Konturschnitt · Kontur 100 % Magenta
Der Bogen, wie er in die Druckerei geht, und wie er zurückkommt. Die Schneidkontur liegt auf einer eigenen Ebene, in reinem Magenta mit dem Namen CutContour, auf Überdrucken: das liest der Plotter, und es ist das Einzige, was auf keinen Fall gedruckt werden darf.
Materialkosten — Listenpreise
60–125 CHF exkl.
Das sind keine Einkaufspreise. Es sind öffentliche Listenpreise, für jeden zugänglich, zu 0,928 CHF je 1 EUR umgerechnet und auf netto zurückgeführt. Zu den Händlerpreisen habe ich keinen Zugang: in der Schweiz liegen sie hinter einem Geschäftskonto. Ein ausgehandelter Rabatt senkt sie üblicherweise um 20 bis 40 %. Die Arbeitszeit steht nicht hier — sie zählt in Stunden und wird zum Selbstkostensatz der Werkstatt bewertet.
Warum der weisse Rand: der Plotter hat eine Passertoleranz von etwa 0,5 mm. Ohne Rand lässt eine Abweichung einen Streifen Untergrund statt der Zeichnung erscheinen. Die 4 mm Weiss fangen den Fehler auf — und geben dem Aufkleber die saubere Kontur, die man von einer geschnittenen Folie erwartet. Die Ecken sind mit 4 mm gerundet, aus demselben Grund, aus dem man die Ecke einer Visitenkarte nicht spitz macht: eine scharfe Ecke löst sich ab.
Die Datei, nicht das Bild
ecaille-stickers-A3.pdf PDF · 124 kB · 474 × 412 mm · neuer TabDer Bogen, wie er in die Druckerei ginge. Öffnen Sie ihn in Illustrator: der Auszug CutContour ist da, der Text liegt in Pfaden, die Schneidkonturen sind geschlossen. Der Bogen misst A3 + 3 mm; die Seite ist grösser — ausserhalb des Beschnitts braucht es Platz für die Passermarken.
Offerte · acht Positionen · Schweizer Franken exkl. MwSt.
Zwei Dokumente, nicht eines. Das Material auf der einen Seite, die Leistungen auf der anderen — weil man sie nicht mit derselben Person verhandelt: mit dem Einkäufer das eine, mit dem Werkstattleiter das andere. Und acht Positionen, nicht dreiunddreissig: ein Kunde bezahlt keine Quadratmeter Folie, er bezahlt einen folierten Transporter. Das Detail steht darunter, klein, damit er weiss, was er kauft.
Was der Auftrag kostet
ecaille-devis-matiere.pdf PDF · 84 kB · 7 Positionen · 2’930.08 CHF exkl. · neuer Tab ecaille-devis-prestations.pdf PDF · 84 kB · 5 Positionen · 7’074.53 CHF exkl. · neuer TabBeide Offerten führen ihre Annahmen offen auf — Stundensatz, Gestaltungsstunden, Maschinenleistung — und ebenso, was nicht inbegriffen ist. Eine Offerte, deren Annahmen in einer Fussnote versteckt sind, ist eine Offerte, die lügt.